Osteopathie bei CMD

Leiden Sie unter CMD?

CMD (Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion)  kann sich sehr unterschiedlich äußern – von Kopfschmerzen, Nackenproblemen oder Zähneknirschen bis hin zu Rücken- und Schulterschmerzen.

In meiner Praxis in Augsburg behandle ich erwachsene Menschen und Jugendliche mit funktionellen Beschwerden des Kiefergelenks aus osteopathischer Sicht.
Dabei stehen nicht nur das Gelenk selbst, sondern die funktionellen Zusammenhänge im gesamten Körper im Mittelpunkt.

Ursachen der CMD

Lange wurde darüber diskutiert was CMD überhaupt ist. Heute wird CMD als ein multifaktorielles Geschehen betrachtet, bei dem mehrere Einflüsse zusammenwirken. Als besonders bedeutsam gelten vier Faktoren: die persönliche körperliche Veranlagung, die Art wie Ober- und Unterkiefer zusammen passen, psychische Belastungen, sowie die Dauer, über die belastende Einflüsse auf den Kiefer einwirken.

Gerade die Okklusion, die Art wie Ober- und Unterkiefer zusammen arbeiten ist für die Osteopathie interessant. Dies sind Störungen und Probleme die durch Unfälle oder Gewalteinwirkung, Fehlhaltung oder Überlastung oder eine Kiefergelenkfehlstellung entstanden sind. Hier kann die Osteopathie besonders hilfreich sein.

Typische Beschwerden bei CMD

In der Praxis finden sich häufig mehrere Beschwerden zeitgleich:

  • Schmerzen im Bereich der Kiefergelenke, Kaumuskulatur, Schläfen

  • Zahnschmerzen durch knirschen oder pressen (Bruxismus)

  • Kiefergeräusche wie reiben, knacken oder knirschen

  • Bewegungseinschränkung bei der Mundöffnung

  • Ohrgeräusche bis hin zu Tinnitus oder Hörminderung

  • Kopfschmerzen und Druckgefühl im Kopf- und Gesichtsbereich

  • Ausstrahlende Schmerzen in Nacken, Schulter und Rücken

  • Schwindel und Benommenheitsgefühl

Kieferprobleme bleiben häufig unerkannt, weil die Symptome nicht unmittelbar mit dem Kiefer in Verbindung gebracht werden!

Osteopathische Betrachtung

Viele Patienten tun sich zunächst schwer, mit der Diagnose CMD etwas anzufangen. Häufig bringen sie ihre Beschwerden – etwa Kopfschmerzen, Nackenverspannungen oder Schulterprobleme – nicht mit dem Kiefer in Verbindung. Manche spüren im Kiefer selbst kaum Beschwerden oder befinden sich bereits seit längerer Zeit in zahnärztlicher Behandlung, beispielsweise mit einer Aufbissschiene.

Verständlich wird die Bedeutung des Kiefergelenks erst, wenn man sich bewusst macht, wie zentral der Kauapparat für unseren Körper ist. Beim Kauen und Pressen wirken große Kräfte auf das Kiefergelenk und die umgebende Muskulatur, die sich über Hals und Nacken in den gesamten Körper übertragen. Kommt es in diesem komplexen System zu Störungen, entstehen häufig Anpassungen und Ausgleichsmechanismen, die sich im Laufe der Zeit an anderer Stelle im Körper bemerkbar machen können.

Aus osteopathischer Sicht ist es daher wichtig, nicht nur den Kiefer selbst zu betrachten, sondern auch die funktionellen Zusammenhänge im gesamten Körper zu untersuchen. Ziel der Behandlung ist es, solche Anpassungen zu erkennen und deren Ursachen zu behandeln, um Spannungen zu regulieren und die Lebensqualität der Patienten wieder zu verbessern.

Wann ist Osteopathie sinnvoll?

Eine osteopathische Behandlung kann sinnvoll sein, wenn Beschwerden im Bereich des Kiefergelenks auftreten oder wenn Symptome bestehen, die möglicherweise mit einer Funktionsstörung des Kiefers zusammenhängen. Dazu gehören zum Beispiel Schmerzen oder Spannungen im Kieferbereich, Knacken im Kiefergelenk, Zähnepressen oder Knirschen, aber auch Kopfschmerzen, Nackenverspannungen oder Schulterbeschwerden.

Viele Patienten suchen osteopathische Unterstützung, wenn Beschwerden trotz zahnärztlicher Behandlung oder trotz einer Aufbissschiene weiterhin bestehen. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, zusätzlich die funktionellen Zusammenhänge im Körper zu betrachten – etwa im Bereich der Halswirbelsäule, der Muskulatur oder der allgemeinen Haltung.

Osteopathie kann sowohl bei akut auftretenden Beschwerden als auch bei länger bestehenden Problemen sinnvoll sein. Ziel ist es, belastende Spannungsmuster zu erkennen und zu behandeln, damit sich das Zusammenspiel von Kiefer, Muskulatur und Körperhaltung wieder besser regulieren kann.

Patienten Rezension - zum Original

„Herr Meitinger vermittelt Kompetenz als Therapeut in einer äußerst angenehmen Wohlfühlatmosphäre. Er hat eine wunderbare menschliche Ausstrahlung, nimmt sich sehr viel Zeit und hat überzeugende Fachkompetenz, mit welcher er mich in nur wenigen Sitzungen von meinen Schmerzen befreit hat. Dafür möchte ich mich nochmal von ganzem Herzen bedanken. - Ein Therapeut der wirklich zu 100 % weiterzuempfehlen ist und den ich auch zukünftig jederzeit sehr gerne wieder aufsuchen werde.“

Praxis und Termin

Wenn Sie wegen CMD eine osteopathische Behandlung in Augsburg suchen, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf oder nutzen Sie meine Online-Terminbuchung.

Praxis für Osteopathie - Christoph Meitinger (Heilpraktiker)

in Augsburg im Beethovenviertel, Frohsinnstraße 23

  • Kundenparkplatz direkt vor der Praxis

  • weitere Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Umgebung

  • Termine meist innerhalb von 1-2 Wochen möglich

  • Behandlungsdauer etwa 60 Minuten

FAQ

Häufig gestellte Fragen bei CMD

  • Ja, Beschwerden im Bereich des Kiefergelenks können mit Kopfschmerzen zusammenhängen. Das Kiefergelenk steht in enger funktioneller Verbindung zur Halswirbelsäule, zur Kaumuskulatur und zu Spannungsmustern im gesamten Kopf- und Nackenbereich. Eine dauerhafte Überlastung – etwa durch Pressen oder Knirschen – kann daher auch Kopfschmerzen oder Druckgefühle im Kopfbereich auslösen oder verstärken.

  • Ja, das ist möglich. Der Kiefer ist über Muskeln und Faszien eng mit der Halswirbelsäule sowie mit Nacken- und Schultermuskulatur verbunden. Veränderungen der Kieferfunktion können daher Spannungen im Nackenbereich begünstigen. Umgekehrt können auch Fehlhaltungen oder Belastungen im Bereich der Halswirbelsäule die Funktion des Kiefergelenks beeinflussen.

  • Ja, häufig kann eine osteopathische Behandlung eine sinnvolle Ergänzung zu einer zahnärztlichen Therapie sein. Eine Aufbissschiene kann den Kiefer entlasten und Pressen oder Knirschen reduzieren. Osteopathisch werden zusätzlich funktionelle Zusammenhänge im Körper betrachtet – zum Beispiel im Bereich der Halswirbelsäule, der Muskulatur oder der Körperhaltung. Dadurch kann das Zusammenspiel des Kiefergelenks mit anderen Strukturen des Körpers verbessert werden.

  • Die Anzahl der Behandlungen lässt sich im Vorfeld nur schwer genau festlegen. Sie hängt unter anderem von der Dauer der Beschwerden, den zugrunde liegenden Ursachen und den individuellen Belastungsfaktoren ab. In vielen Fällen reichen wenige Behandlungen aus, um Spannungsmuster zu beeinflussen und Beschwerden zu verbessern. Eine genauere Einschätzung ist meist erst nach der ersten Untersuchung und Behandlung möglich.

  • In den meisten Fällen kann eine osteopathische Behandlung bei CMD durchgeführt werden. Wie bei anderen manuellen Behandlungen gibt es jedoch Situationen, in denen zunächst eine medizinische Abklärung erforderlich ist, zum Beispiel bei akuten Verletzungen, Entzündungen oder schweren strukturellen Veränderungen im Kieferbereich. Die Behandlung wird in solchen Fällen entsprechend angepasst oder erst nach ärztlicher Abklärung durchgeführt.